Ein Grund zum Feiern

Iris Houghton, unsere aktuelle 1. Vorsitzende, und Tina Humburg, unsere Initiatorin, Gründerin und ehemalige 1. Vorsitzende, erheben ein Glas auf den 5. Geburtstag der DGHR und erinnern sich an die Anfänge.

IH: „Tina, wie war das eigentlich, erinnerst Du Dich an unseren 1. Kontakt? Wann haben wir das 1. Mal miteinander gesprochen?“

TH: „Ich habe im Spätsommer 2009 angefangen, Home Stager in Deutschland zu googeln und anzurufen, um ihnen meine Idee eines Berufsverbandes vorzustellen, natürlich mit der Frage, ob sie wohl bereit wären, mitzumachen. Und Du warst eine derjenigen, die sofort „Ja“ gesagt hat!“

IH: Lacht. „Ja, stimmt! Das Erste von vielen Telefongesprächen … unsere Männer wussten die folgenden Wochen und Monate immer, wo wir waren: nämlich am Telefon um miteinander Pläne zu schmieden.“

IH: „Was hat Dich eigentlich auf die Idee gebracht, einen Verband zu gründen? Was wolltest Du erreichen?“

TH: „Zum Einen war die Bekanntheit von Home Staging bei null. Sowohl in Fachkreisen als auch beim Endverbraucher. Alles, was unbekannt/neu/aus Amerika ist, wird in Deutschland seeehr kritisch beäugt („Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht“). Mir war klar, dass ich das als Einzelkämpferin so schnell nicht würde ändern können, eine Gruppe hätte da ganz andere Chancen, sich Gehör zu verschaffen. Aber natürlich nur eine Gruppe, die den professionellen Aspekt dieser Tätigkeit transportiert, die seriös auftritt, das Ganze glaubwürdig präsentiert … . Mein Schreckensszenario war, dass sich jede selbst ernannte Deko-Queen fortan als Home Stagerin bezeichnen könnte … weil weder Beruf noch Bezeichnung geschützt werden können, hätte das – wie wir als Profis ja wissen – für den Start und die Etablierung von Home Staging in Deutschland schwere Folgen gehabt. Unter Umständen wäre es ganz schnell in die kissenknickende Hausfrauen-Ecke gesteckt worden, um dort nie wieder rauszukommen. Das wollte ich verhindern.“

IH: „Und das ist Dir und uns ja auch gelungen! Aber, erzähl doch noch, wie und mit wem hast Du den Verband gestartet?“

TH: „Ich hatte den Namen und das Logo entwickeln lassen und eine beispielhafte Webseite rumgeschickt, nachdem ich so ca. 30 Leute telefonisch vorgewarnt hatte. Das hat dann immerhin 20 Pers. überzeugt, dass ich es ernst meine, und als ich zu einem Kick-off-Meeting nach Frankfurt eingeladen habe, sind sie im Februar 2010 zu einem ersten Kennenlernen aus ganz Deutschland angereist. Und Du, Iris, hattest Dich u.a. im Vorfeld bereit erklärt, einen Vortrag zu halten. Der übrigens alle total geflasht hat.“

IH: „Ja, die Anfänge. Damals war ich ja erstaunlicherweise die Erste, die schon auf 3 Jahre Erfahrung mit vielen durchgeführten Projekten zurückschauen konnte. Ich wusste also aus eigener Praxis, dass Home Staging auch in Deutschland funktioniert, und das sogar auf dem platten Land.“

TH: „Und hast uns anderen damit vor allem Mut gemacht, dass wir nicht spinnen und dass es Hoffnung gibt! Dieser Austausch ist ja noch heute etwas, dass wir pflegen, weil es so ungeheuer ermutigend und bereichernd ist! Um Deine Frage aber noch schnell abschließend zu beantworten: Von den 20 Teilnehmern des Kick-off-Meetings haben sich dann die für eine Vereinsgründung erforderlichen 7 Personen im Mai 2010 in Wiesbaden zur Gründungsversammlung eingefunden. Wer dabei war, ist ja auch der Chronik auf der DGHR Website (www.dghr-info.de/chronik) zu entnehmen.“

IH: „Mir war jedenfalls von Anfang an sehr wichtig, dass wir Standards für unseren neuen Beruf in Form einer Ausbildung bekommen. Da hatten wir wirklich sofort eine große Gemeinsamkeit. Du hast uns unser Gütesiegel geschaffen. Meinst Du, dass dies gleich am Anfang wichtig war?“

TH: „Ja, sehr! Denn nur so konnten wir von Anfang an die Platzhirsch-Rolle glaubwürdig besetzen. Die Erfahrung gibt uns übrigens im Nachhinein recht: Denn wer bietet mittlerweile nicht alles Home Staging Kurse an, ohne dass Interessenten wissen, ob die Kursleiter überhaupt qualifiziert genug sind, als Trainer aufzutreten? Und was gab es schon für „tolle Ideen“, die sich als Home Staging verkaufen wollten, weißt du noch: Home Staging aus der Tüte? Gibt’s die eigentlich noch? Wie gut, dass es da die DGHR als Fels in der Brandung gibt!“

IH: „Die Anzahl der Mitglieder wächst und wächst …, die DGHR hat es geschafft einen extrem hohen Marktanteil der Home Staging Profis zu vereinen. Was denkst Du war ausschlaggebend für das rasante Wachstum der DGHR?“

TH: „Ich denke, zum einen war unser Angebot an Vorteilen für Mitglieder von Anfang an gut durchdacht und hat bereits Neulinge überzeugt, als die DGHR noch nicht ganz so bekannt war wie heute. Damit meine ich z. B. die Erfindung des Starterpakets oder auch die Etablierung des DGHR-Tages, der das einzige Branchentreffen für Home Staging Professionals in Deutschland geworden ist und nicht zu vergessen die Einführung des DGHR-Star-Awards mit hochkarätiger und öffentlichkeitswirksamer Jury … ganz zu schweigen von den ganzen Kooperationen mit Meinungsbildnern der Immobilienbranche, die wir von dem Thema und uns überzeugen konnten und die es seitdem für und mit uns promoten. Naja, und je mehr Mitglieder es deutschlandweit wurden, desto enger wurden die Maschen vom Netz und desto mehr Makler blieben hängen. Und je mehr „es“ gemacht haben und darüber gesprochen haben, desto bekannter wurde wiederum das Thema.“

IH: „Ja, wir haben erreicht, dass in der Immobilienwirtschaft die DGHR als DIE Autorität in Sachen Home Staging angesehen wird. Das ist etwas, auf das wir wirklich stolz sein können.“

IH: „Zum Schluss, jetzt 5 Jahre später, wie nah sind wir deinem Ziel gekommen?“

TH: „Mein Ursprungskonzept trägt heute noch, der Plan (s.o.) ist voll aufgegangen. Und das, weil es immer Menschen wie Dich gegeben hat bzw. gibt, die sich für die Gruppe einsetzen, weil sie erkannt haben, dass der Einzelne mehr Erfolg hat, wenn die Gruppe Erfolg hat. Ich platze heute buchstäblich vor mütterlichem Stolz, wie „mein Baby“ mittlerweile ohne mein Zutun weiter wächst und gedeiht! Einfach toll!“

Bilder von der Kick-off Veranstaltung, Februar 2010, Frankfurt am Main

Kick off Meeting Februar 2010 4 II

1. Ausschilderung einer DGHR Veranstaltung! Kick-off Meeting, Februar 2010, Frankfurt am Main

Kick off Meeting Februar 2010 III

v.l.n.r.: Monika Schardt (Gründungsmitglied), Christine Schwertner (Gründungsmitglied), Sabine Theis (Gründungsmitglied), Joseph Johnson (Gründungsmitglied), Teilnehmerin des Kick-off Meetings, Sonja Vogel (Gründungsmitglied), Natalie Hillebrand

Ulrike Mitschke, Petra Rose, Monika Schardt,

v.l.n.r.: Ulrike Mitschke (Gründungsmitglied), Petra Rose (Gründungsmitglied), Monika Schardt (Gründungsmitglied), Christine Schwertner (Gründungsmitglied), Sabine Theis (Gründungsmitglied), Joseph Johnson (Gründungsmitglied)

Kick off Meeting Februar 2010 5

v.l.n.r.: Andrea Dangers (Gründungsmitglied) und Simone Klocke (Gründungsmitglied)

Tina Humburg

Tina Humburg, Gründungsmitglied

Iris Houghton Kick off Meeting in Frankfurt 2010

Iris Houghton, Gründungsmitglied

Wiebke Rieck

Wiebke Rieck, Gründungsmitglied

Stein

 

Iris Houghton  Tina Humburg  Wiebke Rieck

v.l.n.r.: Iris Houghton, Tina Humburg, Wiebke Rieck am Gründungstag in Wiesbaden, kurz nach der Wahl zum Vorstand

Vorstand DGHR 5jähriges

Gut 5 Jahre später: v.l.n.r.: Wiebke Rieck (Vorstandsmitglied), Iris Houghton (Vorstandsvorsitzende), Tina Humburg (Initiatorin und Gründerin der DGHR e.V.)

Referenten-Team

v.l.n.r.: Wiebke Rieck, Iris Houghton, Joseph Johnson, Tina Humburg

 

 

 

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