Mythos „Nichts weiter als Dekoration?“

Heute stellen wir Ihnen den dritten Teil aus der Serie „Mythen des Home Stagings“ von und mit Ingo Kersten, Inhaber der Firma „Agentur Homemade“, Lübeck, DGHR Home Staging Professional und Mitglied im Berufsverband der DGHR, vor.

In unserer Reihe „Mythen des Home Stagings“ greifen wir weit verbreitete Vorurteile auf und zeigen, dass sich die professionelle Immobilienaufbereitung für eine gute und effektive Vermarktung  auf jeden Fall lohnt.

Mythos 3: Home Staging nichts weiter als Dekoration?

Das Vorurteil, Home Stager würden nichts anderes tun, als eine Immobilien für den Verkauf ein wenig zu dekorieren, ist wohl eines der Weitverbreitesten.

Während es beim Dekorieren darum geht, die eigenen vier Wände für sich selbst wohnlich zu gestalten und dadurch der persönliche Stil Einzug in das zu Hause hält, ist die Zielsetzung beim Stagen eine gänzlich andere. Es geht nämlich nicht mehr um Ihr zu Hause, sondern um ein Produkt — das Haus oder die Wohnung —, das verkauft werden soll. Deshalb muss der Köder auch dem Fisch und nicht dem Angler schmecken.

Ja, beim Stagen wird eine Immobilie auch mit Möbeln, ansprechender Beleuchtung und diversen Accessoires ausgestattet — allerdings soll sie hier einer möglichst breiten Zielgruppe gerecht werden, um schnell einen neuen Käufer zu finden, bei dem sich im besten Falle sofort ein „Hier-will-ich-wohnen-Gefühl“ einstellt. Dies ist nur zu erreichen, wenn die Immobilie ansprechend, aber neutral gestaltet ist. Home Stager sprechen hier von der sogenannten „Entpersonalisierung“ oder „Neutralisierung“, bei der das Verkaufsobjekt von allzu persönlichen oder nicht mehr zeitgemäßen Gegenständen des Verkäufers befreit wird. So werden z. B. bei noch bewohnten Immobilien in der Verkaufsphase Bilder von Urgroßmutter durch neutrale Kunstdrucke ersetzt, Bettwäsche verschwindet unter Tagesdecken und die die Stehlampe aus den 60er Jahren mit den Fransen am Lampenschirm weicht modernen Bogenleuchte.

Home Stager verfügen über einen eigenen, großen Fundus an Möbeln und Wohnaccessoires und können jede Verkaufsimmobilie der Zielgruppe entsprechend aufbereiten. Sie achten darüber hinaus auf eine optimale Beleuchtung, beheben kleine Schönheitsfehler und machen bei Bedarf auch vor den Außenanlagen nicht Halt, die bei einem Haus die Visitenkarte darstellt.

Home Stager:

Ingo Kersten I


Ingo Kersten
www.agentur-homemade.de
Besuchte Schulung: November 2014